Hans Seniors Simplon Kagu ERA 30 mit Alber Neodrives Z15 (10.000km+)

Mehr Power, größere Federwege, schnelleres Trailen – damit hat Hans Senior nichts am Hut! Zuverlässig, geräuscharm, komfortabel – das sind seine gesetzten Eckpunkte für ein Trekkingbike. Ein NeoDrives Z15 und zuverlässig? Mal sehen, was Hans Senior dazu sagt.

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„Die Kosten sind nicht unerheblich, meine beiden ersten Gebrauchtautos haben in den 70er Jahren weniger gekostet als das Simplon Kagu.“

Selten sehe ich sie, die Neodrives Fahrer, doch diejenigen die ich anspreche, sind allesamt begeistert. Meist sind das Pendler oder Tourenfahrer über 50. Ich persönlich hatte 2015 das Vergnügen einen Z15 für mehrere Wochen zu fahren, ein echter Flitzer, nur am Berg, da … aber hier geht es um Hans Seniors Simplon Kagu ERA 30.

Mehr Informationen zu den Spezifikationen findest du hier.

„Ich werde demnächst 75 und bin ein begeisterter Radfahrer. In der Kindheit und im Jugendalter bin ich schon Rad gefahren. Dann jahrzehntelang sehr wenig, erst mit ca. 55 habe ich das Rad wieder neu entdeckt. Viele Jahre hindurch bin ich jährlich ca. 4.000 km gefahren. Mit dem Pedelec wurden die km noch etwas mehr: 2018 – 5700 km.

Mit dem Simplon E seit Juli 2017 bis heute 10.000 km.

Früher war ich ein Schönwetterfahrer. Mit dem Pedelec stört mich Wind nicht mehr so. Man kommt nicht mehr schweißgebadet auf den Berg, Erkältungsgefahr bei der Talfahrt gering.“

Motor, der Neodrive Z 15: „Fast 100 % Zuverlässlichkeit, lediglich 2 x hatte ich Startprobleme, die nach Reinigung und Kontaktspray von Displayhalterung und Rosenberger-Stecker behoben wurden.

Die bekannten Schwächen am Berg hab ich auch schon bemerkt. Längere Steigungen über 13 % sind für mein Alter ein Problem, man sollte versuchen, mit der Geschwindigkeit mindestens bei 10 km/h zu bleiben. Hohe Tretfrequenz und kleiner Gang sind günstig. Simplon bietet das Kagu jetzt wahlweise mit Boschmotor an, sicher die bessere Wahl für zünftige Bergstrecken. Ich würde mich trotzdem wieder für Neodrive (jetzt Z 20) entscheiden. Ich habe einige Bosch probiert, die sind eindeutig lauter und das Fahrgefühl ist nicht so toll wie beim Neodrives. Außerdem soll der Z 20 die Bergschwäche reduziert haben.

So schlecht ist ja die Bergtauglichkeit auch wieder nicht, denn der Höhenmesser des Zusatztachos (Sigma) zeigte bei 10.000 km ca. 95.000 Höhenmeter an, das heißt 950 hm pro 100 km.“

Der 612Wh Akku: „Die Ladedauer ab 0% Ladestand dauert mindestens 5 Stunden. Die Reichweite beträgt ca. 80 bis 120 km, bei akkuschonender Fahrweise und wenig hm, wenig Wind sind auch 150 km möglich.“

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Die Shimano Deore Schaltung: „Eine Deore 3×10 ist verbaut, eine 2 x 10 würde auch passen. Eine Nabenschaltung hätte mir zu wenige Abstufungen.

Das Kagu ist sehr verschleißarm, Kette wurde bei 7.500 km erneuert, Kassette und Kurbel halten sicher noch bis 20.000 oder 30.000 km. Das ist ein großer Vorteil des Hinterradantriebes.“

Bremsen: „Shimano Scheibenbremse passt, bei meinem Fahrprofil wäre auch eine HS 33 (Felgenbremse) ausreichend – die wäre für mich einfacher in der Wartung.“

Reifen: „Die Ballonreifen Big Ben 60-559 von Schwalbe ersetzen eine Federung sehr gut. Vorne 1,9 bis 2,0 bar, doch 2,1 bar ist schon spürbar zu hart. Die geschätzte km-Leistung bis zum Tausch hinten ca. 15.000, vorne mind. 20.000. Der Big Ben eiert etwas, ist schwierig auszurichten, aber dafür sehr preiswert. Alternativen sind kaum gegeben.“

Fazit: „Das Kagu ist ein seniorentaugliches Rad, manche werden sagen, es schaut auch so aus. Ich glaube nicht, dass ich auf einem trendigen E-MTB eine bessere Figur machen würde. Kleiner Fehler: „Scheppern“ des vorderen Kotflügels bei holprigem Belag – Gummi in die untere Aufhängung geklemmt – fertig.

Darum Simplon!

  1. Österreichische Marke (Patriotismus).
  2. Gute Werkstätte in der Nähe – Erster Service bei 7.500 km, neue Kette, neue Bremsbeläge, Arbeit für € 130,-.
  3. Gute Erfahrungen mit dem Simplon Nimbus 2003 (Trekking) 26.000 km noch immer top und als Rad für Kurzstrecken in Gebrauch.

Bei Trekkingrädern mit Neodrives ist die Auswahl ja nicht sonderlich groß. Das Preis-Leistungsverhältnis ist auch nicht optimal, doch für mich hat es gepasst! Im Jahr 2017 hatte ich es für € 3.250,- erworben.

Wenn die Zuverlässlichkeit so bleibt und der Akku nicht zu schnell abbaut, werde ich auch in Zukunft sehr zufrieden sein mit dem E-Kagu.

Das Simplon Kagu ERA 30 wurde mit SEHR GUT bewertet in der Kategorie „Tour Pedelec“ im ExtraEnerga Yearbook 2014 – LINK.

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Vielen Dank Hans Senior für deine Erfahrungen. Das Simplon Kagu ERA 30 ist mit sehr hochwertigen Komponenten ausgestattet und wie du bereits beschrieben hast, äußerst verschleißarm. Die letzte Software Version des Motors lässt ihn an steilen Bergstrecken auch nicht mehr überhitzen. Insgesamt sind Akku und Motor sehr solide. Ich wünsche dir weiterhin allzeit gute Fahrt!

Hier gibt es noch mehr echtes Biker Feedback.

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Übersicht der Alber Neidrives Motoren

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