Pedelecmonitor ON TOUR (1) – zu Besuch bei Rolle und Suli

Es ist Samstag der 24. Februar 2018. Die Kinder lassen uns bis 10 nach 6 ausschlafen. Während es auf der Terrasse -4 Grad sind, schlürfen wir um kurz vor sieben den ersten Kaffee und grübeln, was wir bei der Kälte mit den Kindern draußen machen können.

Der Wetterbericht sagt für die Rheinebene sonnige +5 Grad voraus. TOP!

Alle Bikes samt Anhänger und warmer Skiklamotten rein ins Auto und ab zu Rolle (#78) und Suli (#1), dort war sowieso eine Tour in den Ausläufern des Schwarzwalds geplant.

Bei Oberkirch angekommen verwöhnte uns die Sonne mit 8 Grad im Schatten – in der direkten Sonne war es gar T-Shirt-Wetter. Fantastisch! Nachdem die Bikes zusammengebaut und die Kinder ordnungsgemäß verstaut waren, ging es gleich los. Rolle (#78) hat eine Route zum Schloß Staufenberg vorgeschlagen, danach sollte es dann relativ ungezwungen und spontan weitergehen.

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Nach dem starken Anstieg Richtung Schloß, bei dem der Anhänger eine 20% Steigung hochgezogen werden wollte, ging es recht eben weiter. Die gute Aussicht sollte genug Belohnung sein – doch es gibt dort Eis und heiße Schokolade aus echter Schokolade – eine wahre Sünde – lecker ohne Ende.

Danach führte uns Rolle durch Waldabschnitte und durch Weinberge zu einem Aussichtsturm. Der Weg … naja der Pfad dahin war eine Kraterlandschaft mit definitiv mehr als 20% Steigung, denn ich brachte den Anhänger irgendwann keinen Millimeter mehr nach vorn, egal wie stark ich in die Pedale trat – bis hierhin – ENDE! Die letzten 10 Höhenmeter mussten alle beim Schieben helfen.

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Die Aussicht vom Turm war grandios. Von den 8 Grad war da oben allerdings nix zu spüren. Nach 2 Minuten eiskaltem Dauerwind wollte ich schnell wieder runter.

Anschließend ging es durch den Wald mit schmalen und buckeligen Abfahrten – der Croozer Doppelkinderanhänger bestätigte eindrucksvoll, dass er für solche Ausflüge einfach nicht gemacht ist. Neben Hängenbleiben an diversen Wurzeln aufgrund der viel zu geringen Bodentiefe war das manövrieren in engen abschüssigen Spitzkehren der reinste Nervenkitzel. Ich bremse – der Anhänger schiebt jedoch weiter.

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Wir konnten an der gewählten Strecke recht gut erfahren, wo genau die Grenze unseres Materials ist, aber was wir auch durchaus mit unseren Bikes ohne Schwierigkeiten befahren können.

GANZ WICHTIG! Immer genug Schokolade für die Kleinen als Motivation dabei haben, das hilft bei noch viel zu weitem Heimweg, aber auch bei kleinen Stürzen.

Die Krönung war die Abfahrt über diverse Spitzkehren vom Wald hinab zur B28. Ab da ging es flach über die schönen ausgebauten Radwege in der Sonne zurück zum Auto.

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Danke Suli und Rolle für diesen tollen Tag. Ich wünsche euch weiterhin allzeit gute Fahrt mit euren beiden Fullies.

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