Die teure aber gesunde Mobilität

Du pendelst und musst täglich in oder um Stuttgart fahren? Dann stehst du oft im Stau. Nachmittags auf dem Rückweg dauert es dafür meist noch länger.

Wer aus dem Umland mit der Bahn nach Stuttgart muss, kennt das Dilemma. Wenn die Bahn kommt, ist sie voll, oder sie kommt zu spät, manchmal auch gar nicht, dafür sind die Züge danach noch voller.

Schluß – keine Lust mehr! Wir haben deshalb unseren Fuhrpark erweitert.

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Ein Pedelec zum Pendeln nach Stuttgart.
Ein Pedelec als Zugmaschine für den Anhänger für die täglichen Wege in der Stadt.
Ein Anhänger mit hoher Zuladung und zwei Sitzplätzen.
Ein leichtes MTB mit Gangschaltung für das Schulkind.
Ein leichtes MTB mit 2-Gang Automatik für das Kindergartenkind.
Ein Kindersitz für das kleinste Kind.

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Die Kosten belaufen sich knapp auf den Preis eines Kleinwagens, war es das wert?

JA!

Wir wohnen an einer Straße mit 15% Steigung. Jeder Weg war bisher mit dem Auto nötig. Dann in der Stadt einen Parkplatz suchen, meist ein sehr schwieriges Unterfangen bei unserer Fahrzeughöhe und -länge. Dazu kam der Weg vom Parkplatz zum Ziel. Die reinste Zeit- und Ressourcenverschwendung! Dann wieder zurück auf unseren Berg.

Und jetzt?

Mit den Pedelecs sind uns die Steigungen egal. Die Kinder kommen mit den leichten Rädern ebenfalls geringe Steigungen allein hoch, ansonsten wird etwas geholfen. Wir parken in der Stadt vor unserem Ziel und haben extrem kurze Wege. Wir sind deshalb auch viel öfter in der Stadt.

Probleme?

Nicht alle Wege sind tauglich für den breiten Anhänger und es gibt Straßen, an denen möchte man mit seinen Kindern nicht fahren! Wir nehmen wo es möglich ist alternative und teils viel längere Wege – der Sicherheit wegen.

Das Fazit nach einem Monat

Das Pendlerrad hat 860 km und das Alltagsrad hat 480 km. Die Kinder fahren gern, weil die Räder passen und tadellos funktionieren. Trotz der Steigungen in unserem Wohnort wollen alle oft und gern mit dem Rad fahren.

Die Kosten werden mittelfristig bei 20Cent pro Pedelec-Kilometer liegen. Recht teuer, ja. Trotzdem um ein Vielfaches günstiger als das große Auto. Und kann man den gesundheitlichen Nutzen mit Geld beziffern? Schwierig!

Für uns Eltern bedeutet der Fuhrpark mindestens eine Stunde Bewegung und Spaß am Tag, auch wenn mal nicht die Sonne scheint.

 

 

 

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